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13. September 2009 7 13 /09 /September /2009 16:02

Die Vernier spricht zu Ihrer verehrten Leserschaft:

Sie haben nun fast ein Jahr lang meine Artikel gelesen, ohne Kenntnis über meine Person zu haben. Ich muss Ihnen gestehen, dass dies mit Absicht geschah.
Da ich aus meiner persönlichen Erfahrung weiss, wie schnell unser Verstand kategorisiert, ja uns eigentlich zu einem Schiff in einer Schleuse werden lässt, in der es nur eine Richtung gibt, habe ich mit meinem Blog ‚Die Vernier spricht!’ das Steuerrad mit dem Geheimnisvollen umdrehen wollen, um Ihre Aufmerksamkeit beizubehalten und so die Möglichkeit offen zu halten, dass Sie sich selbst, durch meine Texte und Gedankengänge, ein Bild über mich, „die Vernier“, formen können. Meine Artikel sind sehr persönlich geschrieben, ich erzähle darin viel über mich und sie sind zusätzlich durch meine Photographien selbstsprechend. Ich versuche, meine Texte grösstenteils auch visuell mit meinem eigenen Blick durch die Kamera noch mehr zu unterstreichen.


Ziel ist es, hauptsächlich Texte zu verfassen, die ungebunden an Nachrichtenaktualitäten sind, nichts desto trotz, aber in zusammengebrachten Fakten unseren Alltag touchieren und beschäftigen. Und ich denke mir, dass in den unendlichen Weiten des Internets auch Benutzer umher schwirren, welche sich mit solchen Überlegungen ebenfalls aus ihrer Routine sprengen lassen (möchten). 

 

Natürlich wünsche ich mir auch, dass Sie - verehrte Leserschaft - ab und an nach dem Lesen meiner Artikel eine Idee mitnehmen und weiterdenken, dass das Gelesene Sie ganz persönlich unterhält, oder vielleicht sogar berührt, inspiriert, erfreut oder ermahnt.

 

Vivienne Vernier ist eine Frau mit Vergangenheit.

Schon als Mädchen strebte ich danach, vom Leben geprägt zu werden, die Welt in ihren Gerüchen, Facetten, Geschichten, Geheimnissen zu erfahren und das Leben an Leib und Seele zu spüren – trotz und wegen den mit der Zeit geschenkten Lebensjahren. Das Leben an und für sich ist eine einzigartige Ausbildung, welche nur in praktischen Lektionen zu betreiben ist. Man geht genau so dumm wieder aus der Schulstube der Lebenserfahrung hinaus, wie man hereingekommen ist, wenn man nur den Worten zuhört, ohne diesen Worten mit Bildern, Emotionen, Geschichten und Erlebnissen eine Dimension geben zu können.  Doch anfänglich startete ich mit einer soliden Ausbildung, die mir zwar eine solvente Stelle in der Wirtschaftsbranche garantierte, aber meinem Geiste eine grosse Leere hinterliess. Die Sprossen der Karriereleiter bereits in den Händen haltend, besann ich mich jedoch meines Schwures, des Lebens Abenteuer zu packen. Es gibt eben kein wahres Abenteuer mit einem Sicherheitsanker. So stand ich vor der Entscheidung zwischen der Ungewissheit und dem sicherem Lebensstandard. Sören Kierkegaards Werk „Entweder – Oder“ sprach mir damals aus der Seele und erklärte mir Tatsachen über mich, die ich als Gegeben akzeptierte.

 

Da ich mich für das ungewisse „Oder“ entschied, verlangte es mir zuerst viel ab. Nach einer Odyssee in verschiedensten Berufsgattungen mündete ich schliesslich im professionellen Hafen der Schriftstellerei. Und hier finde ich alles vor, was mich glücklich macht. Ein Roman entsteht mit einer Blitzidee, durch einen Donnereinfall. Diese Ideen fliegen leicht wie Schmetterlinge umher, ich muss sie nur auffangen. Dann lasse ich verschiedene Charaktere im Spiel aufeinander treffen. Aus den Reaktionen, welche die Akteure aufeinander ausüben, entsteht ein Roman, eine Geschichte oder eben dieser Blog.
 

 

Hochachtungsvoll,

Ihre Vivienne

 



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Published by Vivienne Vernier - in Notizen
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Kommentare

Memnos 09/14/2009 09:25

Guten Tag, ich bin ein Leser. Freut mich, Sie kennen zu lernen.

Die Vernier spricht

...über ihre Causerien!

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Cau|se|rie; [kozəˈriː]; lat.'causa' „Ursache“; frz.'causer' „plaudern“ ist eine unterhaltsame, gebildete Plauderei in literarischer oder geselliger Gestalt. Zumeist handelt es sich um kurze, informelle essayistische Arbeiten und Vorträge. In der Schweiz, in Frankreich und Großbritannien ist der Begriff sehr gebräuchlich für informelle Gesprächskreise. Das reicht von Vernissagen, Soirées, Literaturkreisen, bis hin zu Musik-Sessions, die Jazz-Causerie genannt werden. Eine alltägliche Begebenheit kann mit scharfer Beobachtungsgabe an Brisanz gewinnen. Interessant wird es jedoch erst, wenn der gegenwärtigen Scharfsicht auch noch eine Prise Phantasie hinzugefügt worden ist – schliesslich sind Paradoxa die Grundsteine des menschlichen Lebens! Sodann wird das grosse Finale in bildreicher Sprache serviert. Und deshalb hört man zu, wenn die Vernier spricht!

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