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27. September 2009 7 27 /09 /September /2009 22:33
Trotz Funny van Dannen spürt sich die Vernier immer noch nicht so ganz und gibt hier nochmals eine Reprise zum vorletzten Artikel-Thema "Esoterik" zum Besten:


Nur noch kurz und abschliessend zu meinem letzten Artikel möchte ich zu Beginn dieses neuen Artikel’s das Fazit zu den ‚Lebenshilfe-Büchern’ in andere Worte fassen. ‚Lebenshilfe-Bücher’ sind eigentlich individuelle geistige Erfahrungen des Schreibers. Aber da die Menschheit (noch) nicht einheitlich formiert ist, bleibt die niedergeschriebene Erfahrung des Schreibers doch besser nur in einem persönlichen Tagebuch stehen, denn dafür ist das Tagebuch bestimmt, anstelle dies noch in einer tausendfachen Ausgabe zu drucken und Wucherpreise dafür zu kassieren.
Esoterik entstammt aus der Gnostik. Gnostik wiederum bedeutet ‚das verborgene Wissen’. Und ich glaube kaum, dass die Eingeweihten zulassen würden, dass das geheimnisvolle ‚verborgene Wissen’ im Buchhandel einfach so einzukaufen ist.
Von mir aus sollen doch diese Geheimgesellschaften existieren, aber bitte, bleibt, wo ihr seid und belästigt die restliche Gesellschaft nicht mit Gerüchten und Vermutungen – und vor allem nicht mit dieser perfiden, neuen Propaganda für das neue Testament à la „Leonardo-Code!“.
Eins ist jedoch klar: 
Um ‚verborgenes Wissen’ überhaupt verstehen zu können, braucht’s nicht Geld und sicherlich auch nicht nur Verstand, sondern eine perfekte Würzmischung aus Emotio, Ratio, Hellsichtigkeit, Verantwortung, Ehrfurcht, Demut und Geist. Wer sich also ein ‚Eso-Buch’ kauft, beweist bereits mit dem Kauf, dass er keine dieser Anforderungen erfüllt!
Reingefallen, ätsch!

Die Vernier spricht: Nichts desto trotz ist jeder frei, daran zu glauben, an was er möchte, was seinem persönlichen, emotionalen Wahrheitsgespür die grösste Billigung abverlangt.

PS: Lesen Sie den Beginn dieses Artikels:
Lassen Sie sich von leeren Versprechungen nicht täuschen

PPS: Und lesen Sie die Fortsetzung dieses Artikels:
ABERGLAUBSDOCH!

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Published by Vivienne Vernier - in Artikel
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Die Vernier spricht

...über ihre Causerien!

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Cau|se|rie; [kozəˈriː]; lat.'causa' „Ursache“; frz.'causer' „plaudern“ ist eine unterhaltsame, gebildete Plauderei in literarischer oder geselliger Gestalt. Zumeist handelt es sich um kurze, informelle essayistische Arbeiten und Vorträge. In der Schweiz, in Frankreich und Großbritannien ist der Begriff sehr gebräuchlich für informelle Gesprächskreise. Das reicht von Vernissagen, Soirées, Literaturkreisen, bis hin zu Musik-Sessions, die Jazz-Causerie genannt werden. Eine alltägliche Begebenheit kann mit scharfer Beobachtungsgabe an Brisanz gewinnen. Interessant wird es jedoch erst, wenn der gegenwärtigen Scharfsicht auch noch eine Prise Phantasie hinzugefügt worden ist – schliesslich sind Paradoxa die Grundsteine des menschlichen Lebens! Sodann wird das grosse Finale in bildreicher Sprache serviert. Und deshalb hört man zu, wenn die Vernier spricht!

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