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7. Februar 2010 7 07 /02 /Februar /2010 21:24
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Eine von 371 Listen aus 'Rowohlts Bunte Liste, 1980' möchte ich nicht vorenthalten und da ist sie:


  1. Die seltsamen Erlebnisse der Familie Patterson auf der Insel Uffa
    von Dr. med. John H. Watson (ehem. Mitglied des British Medical Department)
    Ein von Dr. Watson erwähntes Abenteuer von Sherlock Holmes, das jedoch nie zu Papier gebracht wurde.

  2. Hansards Ratgeber zur Erlangung eines erquickenden Schlafes – 19 Bände
    Dieses voluminöse Werk gehört zu den Buchattrapen, die im Haus von Charles Dickens in Gad's Hill die Wände zierten. Die Rücken dieser Pseudobücher sollten einige Balken verbergen, die dem berühmten Schriftsteller missfielen.

  3. Mad Trist von Sir Launcelot Canning
    Eines der ungeschriebenen Bücher, die Edgar Allan Poe in seiner Erzählung 'Der Untergang des Hauses Usher' aufzählt, um eine geheimnisvolle und bedrohliche Atmosphäre zu erzeugen.

  4. Die Memoiren des ehrwürdigen Galahad Treepwood
    Titel einer fiktiven Autobiographie, die P.G. Wodehouse immer wieder in seinen unzähligen Romanen erwähnt.

  5. Moderne Kriegsführung von General Tom Thumb
    Ein weiteres Un-Buch in Charles Dickens Privatbibliothek

  6. Praktisches Handbuch der Bienenzucht von Sherlock Holmes
    Dieser unschätzbare Beitrag des Meisterdetektivs zur menschlichen Erkenntnis existierte leider nur in der Phantasie des Arthur Conan Doyle.

  7. Die sieben Minuten von J.J. Jadway (Paris, Editions Etoile)
    Dieser 171 Seiten starke, am längsten und häufigsten verbotene Roman der Geschichte ist ein Phantasieprodukt, von dem Irving Wallace in seinem gleichnamigen wirklichen Buch erzählt. Der Inhalt des nichtexistierenden Romans besteht nach Aussage des Autors aus 'den Gedanken, die einer Frau während eines sieben Minuten dauernden Beischlafes mit einem Unbekannten durch den Kopf gehen'.

  8. Über die Verschiedenartigkeit der Aschen diverser Tabake von Sherlock Holmes
    Diese kritische Abhandlung des berühmten Detektives erschien angeblich zwischen 1880 und 1890. Es war sein getreuer Partner im Romanleben, Dr. John Watson, der sie zum erstenmal erwähnte. Die fiktive Monographie und ihr Autor sind ebenso wie sein Gefährte Schöpfungen des englischen Arztes und Schriftsllers

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Published by Vivienne Vernier - in Buch
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Kommentare

cairos 06/22/2010 10:25


Ich empfehle zusätzlich das Buch von Lem "Die vollkommene Leere". Dort finden sich zahlreiche Bücher, die zwar nicht geschrieben, aber von Lem besprochen wurden. Von den meisten wünscht man sich,
daß sie geschrieben wurden.


Die Vernier spricht

...über ihre Causerien!

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Cau|se|rie; [kozəˈriː]; lat.'causa' „Ursache“; frz.'causer' „plaudern“ ist eine unterhaltsame, gebildete Plauderei in literarischer oder geselliger Gestalt. Zumeist handelt es sich um kurze, informelle essayistische Arbeiten und Vorträge. In der Schweiz, in Frankreich und Großbritannien ist der Begriff sehr gebräuchlich für informelle Gesprächskreise. Das reicht von Vernissagen, Soirées, Literaturkreisen, bis hin zu Musik-Sessions, die Jazz-Causerie genannt werden. Eine alltägliche Begebenheit kann mit scharfer Beobachtungsgabe an Brisanz gewinnen. Interessant wird es jedoch erst, wenn der gegenwärtigen Scharfsicht auch noch eine Prise Phantasie hinzugefügt worden ist – schliesslich sind Paradoxa die Grundsteine des menschlichen Lebens! Sodann wird das grosse Finale in bildreicher Sprache serviert. Und deshalb hört man zu, wenn die Vernier spricht!

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