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16. Oktober 2009 5 16 /10 /Oktober /2009 00:39

Ich glaube fest, dass Frauen schwer bis fast gar nicht einzu- schätzen sind. Sie fassen in sich weit mehr zusammen, als die Seiten, welche die "Encyclopoedia Britannica" beinhaltet, mehr als alle Blätter des fallenden Laubes und noch weit mehr als alle Kieselsteine eines Flussbeetes.

In jeder Frau münden so viele Facetten, mischen sich unterschiedliche Typen zusammen, dass man sie nur ansatzweise verstehen kann. Klar, ein Mensch, der sich in seiner Lebzeit 100%ig mit sich trägt, versteht sein Tun, Handeln und Denken logisch und gänzlich. Doch den anderen oder die andere erlebt man in einem zeitlich beschränkten Miteinandersein. Dabei kann man selbst bestimmen, mit welchem Naturell  man gerne zusammen seine Zeit verbringt.

 

Es gibt da z.B. einen Frauentypus, dessen Umkreis ich äusserst bemüht bin, zu umgehen – ja förmlich davor flüchte und mich nicht schäme, dafür als feiges Huhn betitelt zu werden.

Es sind die Hyänen unter den Frauen und diese sind natürlich überall anzutreffen. Wichtig dabei ist zu wissen, dass Hyänen weder Loyalität, noch Solidarität kennen – Hyänen sind egoistische Opportunisten! Sie sind angefüllt mit Eifersucht und Neid. Ihr ganzes Streben dominiert ihr eigenes Wertsystem. Was besser oder schöner ist als sie, muss zerstört – am besten gefressen werden.

Hyänen halten sich meist in einem Zweckrudel auf, welches oftmals in einer Wohnsiedlung anzutreffen ist. Ein leichtes Beispiel gefällig?

Es sind Hausfrauen, die den Anspruch haben, die schönste Wohnung der Überbauung zu besitzen. Mir scheint, dass dann untereinander ein Wettkampf stattfindet, bei dem keine  einzige Regel existiert. Sie spionieren sich gegenseitig aus, sind darauf trainiert, Neuerungen der Konkurrentinnen sofort zu bemerken und diese zu beurteilen. Ist die Neuanschaffung der Gegenspielerin ein Flop, kann ungeniert darüber hergezogen werden. Ist der Neuanschaffung in der Wohnung der Rivalin jedoch besser als das, was man selbst besitzt, muss unvermittelt agiert werden, um seinen Platz in der Topliste der Siedlung nicht zu verlieren.

Sieg bedeutet für die Hyänen in ihrer Eifersucht über die Gegenspielerin triumphiert zu haben – und sich deren Neid gewiss zu sein.

Je mehr ihnen gegenüber der Neid der anderen  wächst, umso besser fühlen sie sich.

Eine Hyäne wird dann in ‚Depressionen’ geworfen, wenn sie durch ihren Zeitvertreib von den anderen wieder dazu gezwungen wird, neidisch sein zu müssen.

Im Büro, wo kein persönlicher Rückzugsort besteht, ist man den Hyänen komplett ausgeliefert. Dort versucht der Typus Hyäne, zuerst die erklärte Konkurrentin zu erlegen, um dann über deren Leichnam herzufallen – und dies in einer abscheulichen Genüsslichkeit! Intrigen, Lügen und Gerüchteverbreitung gehören zu ihren favorisierten Stilmitteln.

Richtig pervers wird es aber erst, wenn zwei Hyänen den ein und denselben Mann erobern möchten, und um dessen Zuneigung buhlen.

Ich habe die Beobachtung gemacht, dass sich die Männer zu Beginn über dieses Buhlen leicht erfreut zeigen. Doch vergeht den Männern das Lächeln alsbald – die Hyänen werden schon dafür sorgen....

Denn war er zu Anfang noch Ziel ihrer Gunst, wird der Mann sehr bald zum Spielball dieser Hyänen. So wird er zum Austragungsort dieses Kampfes. Und im Hin und Her verschwindet bei den Hyänen in diesem Spiel die anfängliche Achtsamkeit und die Sorge um diesen Mann.

Man scheut sich dann auch gar nicht mehr, ihn zu demütigen, zu hintergehen und anzulügen – nur um der Konkurrentin, mittels dem Boten Mann, eins auswischen zu können. Kluge Männer machen sich also schnell davon. Ich nenne dies: "Vertraue deinem Selbsterhaltungstrieb, denn er ist ein wertvoller Instinkt!"

 

Wenn Sie jetzt durch diesen harten Einstieg nicht zu sehr erschreckt sind, freue ich mich, Sie im nächsten Teil zum Thema "die Frauen und ihre unterschiedlichen Temperamente" wieder begrüssen zu dürfen – und wenn Sie weiterhin zuhören, wenn die Vernier spricht!

 

PS: Lesen Sie die Einführung zu meiner Serie:

Typisch Frau. Typisch weiblich. Einfach feminin.

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Published by Vivienne Vernier - in [Die Frauen]
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Kommentare

Carmen 11/13/2009 10:35


Ja, SOLCHE Weiber kenne ich (leider) auch... da könnte man(n) / frau auch endlos noch weiter drüber schreiben :-)
Lg, Carmen


Die Vernier spricht

...über ihre Causerien!

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Cau|se|rie; [kozəˈriː]; lat.'causa' „Ursache“; frz.'causer' „plaudern“ ist eine unterhaltsame, gebildete Plauderei in literarischer oder geselliger Gestalt. Zumeist handelt es sich um kurze, informelle essayistische Arbeiten und Vorträge. In der Schweiz, in Frankreich und Großbritannien ist der Begriff sehr gebräuchlich für informelle Gesprächskreise. Das reicht von Vernissagen, Soirées, Literaturkreisen, bis hin zu Musik-Sessions, die Jazz-Causerie genannt werden. Eine alltägliche Begebenheit kann mit scharfer Beobachtungsgabe an Brisanz gewinnen. Interessant wird es jedoch erst, wenn der gegenwärtigen Scharfsicht auch noch eine Prise Phantasie hinzugefügt worden ist – schliesslich sind Paradoxa die Grundsteine des menschlichen Lebens! Sodann wird das grosse Finale in bildreicher Sprache serviert. Und deshalb hört man zu, wenn die Vernier spricht!

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