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27. September 2011 2 27 /09 /September /2011 01:00

cafe.jpgNach dem Essen serviert ein guter Gastgeber seinen Gästen eine Nachspeise, welche den Eindruck des Gegessenen nachträglich vertieft oder apart ergänzt. Bei meiner Küche vervollständigen die zu den Speisen abgestimmten Getränke das Menue. Am Ende aber serviere ich immer einen kolumbianischen, heißen Mokka. Dieser Mokka lässt sich auch gut in einer eiskalten Nachspeise verwenden, dem Eiscafé.


Die
Zutaten für meinen Mokka Eisgenuss sind:

 

  • Mokkaeis (kalt)
  • Vanilleeis (gefroren)
  • Kaffee (gemahlen)
  • Espresso (aufgebrüht)

 

eis.jpgIn eine Schüssel füge ich zwei Kugeln Mokkaeis und eine Kugel Vanilleeis hinzu. Die Umkehr des Mischverhältnisses mildert das starke Aroma ab. Über die Eismasse streue ich dann einen gehäuften Kaffeelöffel frisch gemahlenes Kaffeepulver.

Nun beginne ich mit dem vorsichtigen Umrühren, und während ich mit dem Esslöffel stetig rühre, gieße ich langsam eine Espressotasse heißen Kaffee nach und nach darüber. Das gefrorene Eis wird durch die heiße Flüssigkeit weicher. Die Schwierigkeit dieser Nachspeise liegt darin, die richtige Mischung zwischen der Masse und der Flüssigkeit zu finden und halten zu können. Die perfekte Konsistenz der Masse ist dann erreicht, wenn in der Schüssel ein schaumiges, halbgefrorenes und ohne Klümpchen versetztes Eiscafé vor mir duftet. So wünsche ich ein gutes Gelingen und reine Klänge im Ohr beim anschließenden Verzehr dieses Gaumenschmauses.

Die Vernier spricht:
Wie ich das Eisgemisch persönlich verfeinere, mit einem winzig-kleinen, gefrorenen Vanilleeiskügelchen zum Abschluss obendrauf oder mit Waffelröllchen, Schlagsahne oder Schlagobers , und ob ich es mit Schokostreusel, Kaffepulver oder ganzen Kaffebohnen anrichte, bis hin zu in welchem Gefäss oder mit welchem Löffel oder Strohhalm ich es serviere, sei hier alles nicht verraten, denn dieses schlichte Rezept verbirgt für kreative Köche und Köpfe noch einige Möglichkeiten zur persönlichen Verfeinerung, denn jedes Rezept ist bloss die Basis, das Fundament des Kochens und: Nur ein guter Koch kennt das Geheimnis seiner individuellen Note in jedem seiner Rezepte."

 


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Published by Vivienne Vernier - in Rezept
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Kommentare

holanda 10/10/2011 20:56



ersetze espresso mit cafe-schnaps... guten frühstart!



Maya Hofberg 10/06/2011 06:02



Ein echt leckerer Frühstückskaffee!



Die Vernier spricht

...über ihre Causerien!

portraitaugeblog3.jpg
Cau|se|rie; [kozəˈriː]; lat.'causa' „Ursache“; frz.'causer' „plaudern“ ist eine unterhaltsame, gebildete Plauderei in literarischer oder geselliger Gestalt. Zumeist handelt es sich um kurze, informelle essayistische Arbeiten und Vorträge. In der Schweiz, in Frankreich und Großbritannien ist der Begriff sehr gebräuchlich für informelle Gesprächskreise. Das reicht von Vernissagen, Soirées, Literaturkreisen, bis hin zu Musik-Sessions, die Jazz-Causerie genannt werden. Eine alltägliche Begebenheit kann mit scharfer Beobachtungsgabe an Brisanz gewinnen. Interessant wird es jedoch erst, wenn der gegenwärtigen Scharfsicht auch noch eine Prise Phantasie hinzugefügt worden ist – schliesslich sind Paradoxa die Grundsteine des menschlichen Lebens! Sodann wird das grosse Finale in bildreicher Sprache serviert. Und deshalb hört man zu, wenn die Vernier spricht!

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