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Der Rhythmus krönt dem Blut den Zyklus
Rhythmisch dringts auch in Herzensadern
drängt sich füllend in jede Vene
Schwemmt weg, was vor Sekunden noch war
Rhythmisch züngeln immer die Pulse
Impulse gebären flüssiges,
nicht fliessendes, liquides Denken.
Aus bodenlosen Brunnen, gefüllt
mit Gaben der musischen Holden
Zerbrochen sind Körbe in Scherben
Das Rad des Wasserlaufes treibend
destillieren Kreise ihren Lauf
Tropfen um Tropfen perlen Tropfen
gründen in Entrücken und Zücken.
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Cau|se|rie; [kozəˈriː]; lat.'causa' „Ursache“; frz.'causer' „plaudern“ ist eine unterhaltsame,
gebildete Plauderei in literarischer oder geselliger Gestalt. Zumeist handelt es sich um kurze, informelle essayistische Arbeiten und Vorträge. In der Schweiz, in Frankreich und Großbritannien
ist der Begriff sehr gebräuchlich für informelle Gesprächskreise. Das reicht von Vernissagen, Soirées, Literaturkreisen, bis hin zu Musik-Sessions, die Jazz-Causerie genannt werden. Eine
alltägliche Begebenheit kann mit scharfer Beobachtungsgabe an Brisanz gewinnen. Interessant wird es jedoch erst, wenn der gegenwärtigen Scharfsicht auch noch eine Prise Phantasie hinzugefügt
worden ist – schliesslich sind Paradoxa die Grundsteine des menschlichen Lebens! Sodann wird das grosse Finale in bildreicher Sprache serviert. Und deshalb hört man zu, wenn die Vernier
spricht!
Verniers sind Norditaliener mit österreichisch-französisch-schweizerischem Einschlag & wird phonetisch so [ˈvɛʁnje̩] (wernje) ausgesprochen.
— Vivienne Vernier(@Die_Vernier) Juli 16, 2012
Plaudereien