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Eine der berühmtesten und schönsten Liebesgeschichten überhaupt ist die zwischen Mr. Darcy und Elisabeth Bennet, im Roman ‚Stolz und Vorurteil’ von Jane Austen.

Diese Geschichte bildet die Grundlage für den folgenden Film, der, in vier Teilen zu je 45 Minuten, auf 2 DVD-CD’s, erhältlich ist. Er wurde von der BBC, 2007, produziert.

 

In ‚Lost in Jane Austen’ heisst die Protagonistin Amanda. Sie ist eine junge, moderne Frau im 21. Jahrhundert. Und sie ist eine Liebhaberin von Jane Austen.

Am liebsten zieht sie sich in ihr Wohnzimmer zurück und liest in ‚Stolz und Vorurteil’. Sehnlichst wünscht sie sich, in jener Zeit gelebt zu haben, in einer Epoche, wo der Umgangston höflich und konventionell war, die Liebeswerbung schüchtern und romantisch.

Der Film beginnt, wie könnte es anders sein, Amanda liest in Jane Austen’s ‚Stolz und Vorurteil’. Sie ist alleine zu Hause, hört aber aus dem Badezimmer einen Lärm. Als sie nachsieht, steht Elisabeth Bennet, aus ihrem Lieblingsbuch, mit Leib und Seele vor ihr.

Das Tor dieser Zeitreise liegt im Badezimmer von Amanda. Die zwei Frauen tauschen ihr Leben; Elisabeth lebt in London des 21. Jahrhunderts, Amanda nun im gregorianischen England. Und der Verlauf von Jane Austens Roman ‚Stolz und Vorurteil’ beginnt.

Doch nun ist nicht Elisabeth die Protagonistin in der Geschichte ‚Stolz und Vorurteil’, sondern die Quereinsteigerin Amanda. Es kommt dadurch zu fast irreparablen Irrungen, Jane Austen’s roter Faden durch diese Geschichte biegt und beugt sich, es scheint, nichts geschieht und ist so, wie es sein sollte.

 

Mir gefällt dieser Film sehr gut. Er ist auf den ersten Blick eine romantische Liebeskomödie, mit schönen Kostümen und gut recherchierten Szenen. Doch schwirrte mir die Idee aus diesem Film noch Tage später durch den Kopf. Schliesslich, wer wünscht es sich nicht, einmal in eine Zeitmaschine zu steigen und zu erleben, wie es sich damals in der Vergangenheit angefühlt hat, den Lebensalltag bestreiten zu müssen.

 

 

 

 

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Die Vernier spricht

...über ihre Causerien!

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Cau|se|rie; [kozəˈriː]; lat.'causa' „Ursache“; frz.'causer' „plaudern“ ist eine unterhaltsame, gebildete Plauderei in literarischer oder geselliger Gestalt. Zumeist handelt es sich um kurze, informelle essayistische Arbeiten und Vorträge. In der Schweiz, in Frankreich und Großbritannien ist der Begriff sehr gebräuchlich für informelle Gesprächskreise. Das reicht von Vernissagen, Soirées, Literaturkreisen, bis hin zu Musik-Sessions, die Jazz-Causerie genannt werden. Eine alltägliche Begebenheit kann mit scharfer Beobachtungsgabe an Brisanz gewinnen. Interessant wird es jedoch erst, wenn der gegenwärtigen Scharfsicht auch noch eine Prise Phantasie hinzugefügt worden ist – schliesslich sind Paradoxa die Grundsteine des menschlichen Lebens! Sodann wird das grosse Finale in bildreicher Sprache serviert. Und deshalb hört man zu, wenn die Vernier spricht!

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