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Mitte September sind auf dem Gemüsemarkt oder beim Bauern Ihres Vertrauens, die ganz kleinen Gurken zu kaufen, jene die ‚Chirat’ als eingelegte Essiggurken verkauft.

Kaufen Sie ca. 1 Kilogramm dieser Gurken ein

Waschen Sie diese Gurken gründlich – mit einer Bürste. Die frisch gekauften Gurken haben eine raue Oberfläche. Diese Oberfläche muss nach dem Waschen glatt sein.

In eine feuerfeste, grosse Schüssel kommt frischer Dill, Knoblauch und Pfefferkörner hinein.

Dann die gewaschenen, glatten Gurken.

In einer Pfanne wird Wasser aufgekocht. Genügend Wasser, dass die Gurken überspült werden können.

Ins kochende Wasser wird viel, viel Salz beigefügt. PS. Das Wasser kocht schneller auf, wenn die Zugabe von Salz erst nach dem Aufkochen erfolgt.

Das sehr, sehr salzige Wasser wird in der Schüssel über die Gurken gekippt.

Den Inhalt in der Schüssel gut abkühlen lassen.

Danach wird der ganze Inhalt in ein Einmachglas gekippt und gut verschlossen.

Nach ca. 14 Tagen beginnen die Gurken sich zu verfärben. Wenn die Gurken ein sattes Dunkel- oder Olivgrün aufweisen, können Sie eine Gurke zu degustieren beginnen und abschätzen, wann die Gurken die richtige Reife für Ihren Geschmack erreicht haben.

 

FAZIT: Salzgurken sind ein erfrischend anderes, verfeinertes Gourmetvergnügen im Vergleich zu den Essiggurken.


TIPP: Salzgurken sind eine dezente Abwechslung bei Apéros und passen hervorragend zu Trockenfleisch.

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Die Vernier spricht

...über ihre Causerien!

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Cau|se|rie; [kozəˈriː]; lat.'causa' „Ursache“; frz.'causer' „plaudern“ ist eine unterhaltsame, gebildete Plauderei in literarischer oder geselliger Gestalt. Zumeist handelt es sich um kurze, informelle essayistische Arbeiten und Vorträge. In der Schweiz, in Frankreich und Großbritannien ist der Begriff sehr gebräuchlich für informelle Gesprächskreise. Das reicht von Vernissagen, Soirées, Literaturkreisen, bis hin zu Musik-Sessions, die Jazz-Causerie genannt werden. Eine alltägliche Begebenheit kann mit scharfer Beobachtungsgabe an Brisanz gewinnen. Interessant wird es jedoch erst, wenn der gegenwärtigen Scharfsicht auch noch eine Prise Phantasie hinzugefügt worden ist – schliesslich sind Paradoxa die Grundsteine des menschlichen Lebens! Sodann wird das grosse Finale in bildreicher Sprache serviert. Und deshalb hört man zu, wenn die Vernier spricht!

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