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Ein Plattenspieler kann durchaus eine Abreise aus dem Alltag abzeichnen. Er wird mir dann zum Reisebegleiter und Lotsen, Piloten und Kapitän, zum Lokführer und Chauffeur oder zum Kutscher. Einem von ihnen habe ich auch die tiefbewegende Begegung mit der grossartigen Engelsstimme der Frau Renata Tebaldi zu verdanken. Und nun möchte ich mit Ihnen, werte Leserschaft, das Vergnügen geniessen, einem Höhepunkt dieser Stimme zu lauschen. Die Arie "Vissi d'arte" stammt aus Puccini's Oper 'La Tosca'. […]

 


 

Über den meisterlichen Komponisten von 'La Bohème', 'Manon Lescaut' und 'La Tosca', den Maestro Giacomo Puccini, kann sich einerseits ein realistisches Bildnis durch seine Biographie, anderseits aber auch durch seine erschaffene Musik abzeichnen lassen. Das puccinische Gemälde in meiner persönlichen Galerie ist voluminös, in warmen Ölfarben gehalten, mit schnellgezogenen Pinselstrichen signiert. In der linken Flanke thront über der stürmischen See, ein kleegräsiges Plateau, das Atelier Giacomos, offenbart horzizontlos […]

 


 

Wenn das Orchester bereits spielt, die Protagonisten in die Szenerie getreten sind und der Lauf der Oper „La Tosca“ begonnen hat, dann ist es unmöglich, sich dem erbarmungslosen, aber schönen Geschehen auf der Bühne zu entziehen. Nichtsahnend vom tödlichen Griff des Gesetzes, personifiziert durch den korrupten Polizeivorsteher Baron Scarpia, leistet Mario Cavaradossi seinem Freund Cesare Angelotti Hilfe; mittels einem sicheren Versteck. Angelotti gilt als Verräter auf der Flucht. Mit Bassstimme spricht Angelotti von politischen Unruhen, […]

 


 

Stellen Sie sich einen ruhig fliessenden, breiten Fluss vor. An seinen Ufern wachsen Bäume der verschiedensten Gattungen. Vögel zwittschern, fliegen fröhlich umher. Ein leichter Windhauch bringt die Gräser leicht zum Wippen. Hie und da hört man eine Grille. Ein Ast, der über den Fluss hängt, fällt jetzt ins Wasser. Wird von der Strömung mitgenommen. Treibt zur Mitte des Flusses hin. Langsam weicht das Wasser das Holz auf. Der Ast wird schwerer. Sinkt ins Wasser ein. Treibt aber dennoch weiter der Strömung entlang. Sinkt tiefer. […]

 


 

Von Liebe hat jeder seine eigene Vorstellung, hat jeder auch seinen eigenen Umgang damit gefunden. Ich bin überzeugt, dass die meisten Kompromisse geschlossen haben und dass, je vorgerückter unsere Lebensjahre sind, der Ursprung unseres nostalgischen Haftens an der Jugend, bei dem unerschütterlichen, naiven Glauben an die romantische, wahrhafte Liebe zu finden ist. Viele haben diesen Glauben jedoch verloren und trösten sich mit anderen Abhängigkeiten. […]

 


wird fortgesetzt....


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Die Vernier spricht

...über ihre Causerien!

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Cau|se|rie; [kozəˈriː]; lat.'causa' „Ursache“; frz.'causer' „plaudern“ ist eine unterhaltsame, gebildete Plauderei in literarischer oder geselliger Gestalt. Zumeist handelt es sich um kurze, informelle essayistische Arbeiten und Vorträge. In der Schweiz, in Frankreich und Großbritannien ist der Begriff sehr gebräuchlich für informelle Gesprächskreise. Das reicht von Vernissagen, Soirées, Literaturkreisen, bis hin zu Musik-Sessions, die Jazz-Causerie genannt werden. Eine alltägliche Begebenheit kann mit scharfer Beobachtungsgabe an Brisanz gewinnen. Interessant wird es jedoch erst, wenn der gegenwärtigen Scharfsicht auch noch eine Prise Phantasie hinzugefügt worden ist – schliesslich sind Paradoxa die Grundsteine des menschlichen Lebens! Sodann wird das grosse Finale in bildreicher Sprache serviert. Und deshalb hört man zu, wenn die Vernier spricht!

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